Rettet uns Arbeitgeber! Die Corona-Maßnahmen kosten unsere Existenz und Eure Arbeitsplätze!

Rettet die deutschen Unternehmer

Wir fordern unsere Bundesregierung auf: Halten Sie Ihr folgendes Versprechen!

"Wir müssen beherzt, geschlossen und konsequent agieren, damit die deutsche und europäische Wirtschaft keinen langfristigen Schaden nehmen. Und genau das tun wir: Wir helfen mit umfassenden Maßnahmen der gesamten Wirtschaft von klein bis groß und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit der Extremsituation umzugehen. Es darf und wird keine Solidaritätslücke geben." (Quelle: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/kleine-mittlere-grosse-unternehmen.html)

Wir fordern unserer Bundesregierung weiter auf: Handeln Sie sofort und stellen wirksame Hilfpakete bereit!

Rettungsschirm für Klein- und Mittelstandsunternehmen

1.   Überarbeiten Sie umgehend die Wirtschaftshilfen für von den Pandemiemaßnahmen betroffene Unternehmer*innen! Wenn diese bleiben wie sie sind, bezahlen wir Klein- und Mittelstandsunternehmer*innen den Preis der Pandemie-Maßnahmen mit unserer Existenz! Das wissen Sie! Reagieren Sie!

 

2.   Das Überleben unserer Betriebe und damit den Erhalt der von uns geschaffenen Arbeitsplätze und unsere Steuerkraft, haben die meisten von uns mit den Rücklagen für ihre Altersvorsorge bezahlt. Zusätzlich haben wir millionenschwere Kredite aufgenommen, die uns die nächsten Jahre und Jahrzehnte zwingen werden nichts zurück legen zu können. Viele von uns werden zusätzlich am Limit wirtschaften müssen, um die Kredite zurück zahlen zu können. Dafür brauchen wir rückwirkend finanzielle Hilfen!

 

3.   Uns droht neben der Insolvenz, wenn wir die Rückzahlungen nicht schaffen sollten vor allem Altersarmut, weil für viele zusätzlich nichts mehr übrig bleiben wird! Und das, nachdem wir ein Leben lang nichts anderes getan haben als Arbeitsplätze zu schaffen, Verantwortung und Risiko für dieses Land zu übernehmen und über die Hälfte unseres erwirtschafteten Geldes in die Staatskasse für die Allgemeinheit zu bezahlen!


Ob Unternehmer*in, Angestellte*r oder Bürger*in- wir brauchen jede Stimme und Jede*r in diesem Land ist un- oder mittelbar mit unserer Existenz verbunden!

Bitte geben Sie uns Ihre Stimme! Wir müssen endlich gehört werden! Bisher zeigt sich die Bundesregierung immun gegen jegliche Erklärung zu unserer tatsächlichen Situation und alle Hilferufe.

 

Wir werden nur eine Reaktion bekommen, wenn wir unsere Entscheider aufrütteln. Das schaffen wir mit vielen Stimmen und Unterschriften in der Petition.

 

Wir standen und stehen hinter jeder Entscheidung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und halfen und helfen mit, diese umzusetzen. Jetzt brauchen wir Hilfe damit wir das auch finanzieren können und unser Leben auch weiter geht!

 

Die Medien zeigen unsere Schicksale seit Monaten öffentlich und wir werden einfach nicht gehört! Unsere Not wird das Land massiv verändern! Verhindern Sie das mit Ihrer Stimme für die Klein- und Mittelstandsunternehmer. Dieses Land konnte sich schon immer auf uns verlassen. Jetzt ist es Zeit, dass das Land uns nicht verlässt!

 

Helfen Sie mit, dass es uns übermorgen noch gibt! Ihre Frisöre*innen, Gastwirte*innen, Hosenladenbetreiber*innen, Parfümeriebetreiber*innen, Blumenladenbetreiber*innen, Dekoläden, Spielzeugläden, Buchläden, Reisebüros, Fahrschulen, Musikschulen, Kosmetiker*in, Kinobetreiber*innen, Theaterbetreiber*innen, Konzertveranstalter*innen, Fahrgeschäfte, ..... fast alle Einzelhändler*innen und Dienstleister*innen.... die Liste ist lang und betrifft das ganze Land massiv in seiner Basis! 

 

Wir brauchen Ihre Unterstützung. Bitte unterschreiben Sie und haben Sie unseren aufrichtigen Dank!


Unsere Vorschläge für effektive Finanzhilfen:

1.  Sofortiger Erlass von Umsatzsteuer und Einkommenssteuer für den Veranlagungszeitraum für Betriebe, die während der Pandemie von Betriebsschließungen und Einschränkungen betroffen waren, bis zu einer Einkommenssteuer-Jahreslast des/r Unternehmers*in in Höhe von 50.000 € pro Veranlagungsjahr in den letzten fünf Jahren des Bestehens.

 

2.  Steuererlass nach gleichem Modell für neu gegründete von Einschränkungen betroffene Unternehmen, nach Vorrausschau des Steuerberaters.

 

3.  Sofortige Abschlagszahlungen in Höhe von 75 % gemessen an der Vorjahres-Umsatzsteuer-Jahreslast auf den beeinträchtigten Zeitraum. Entsprechend anteilig weniger, wenn Einnahmen generiert werden konnten. Diese Zahlen liegen den Finanzämtern vor und können auf ein unkompliziertes Antragsverfahren mit Hinweis auf die Zahlen aus dem Finanzamt geleistet werden. Eine spätere Abrechnung und Überprüfung steht außer Frage. Wie sollten Betrügereien statt finden, wenn aus den vorliegenden Umsatz- und Einkommenssteuererklärungen bemessen wird? Nur bei Neugründungen bleibt das Verfahren vom Steuerberater zu beantragen.

 

4.  Generelle Überarbeitung der Einkommenssteuergesetze: Einkommenssteuer-Freibetrag jedes Unternehmers ab einem Vollzeitangestellten, gemessen an der Höhe der aktuellen Jahresdiäten eines Bundestagsabgeordneten. Verglichen mit dem direkten Leistungs-/Verantwortungs-/Risiko- und Ertragsverhältnis ist das möglicherweise die einzig gerechte und angemessene Bemessungsgrundlage.

 

5. Auflage eines Fonds für vermögende Unternehmer und Investoren, ähnlich einer Staatsanleihe. Dadurch sollen Mittel zur Verfügung gestellt werden für Hilfsleistungen an betroffene Unternehmen. Diese werden von der Regierung fest verzinst und zurück bezahlt.


Alternativ dazu:

1.   Erklären Sie Ihrer Bevölkerung, warum Sie das Deutsche Unternehmertum derart im Stich lassen!

 

2.   Erklären Sie uns, warum Großkonzerne Gewinne ausschütten können und trotzdem geleistete finanzielle Hilfen, bezahlt von unseren Steuergeldern behalten. Als würde das noch nicht genügen erhalten sie weitere Finanzspritzen, beispielsweise in Form von E-Mobilitätsprämien die eins zu eins eingepreist werden, während wir mit Altersarmut und Insolvenz konfrontiert sind!

 

3.   Bitte erklären Sie Ihrer Bevölkerung, warum Ihnen ein amerikanischer Onlinekonzern mehr zu bedeutet scheint, als alle Ihre Einzelhändler die in dem von Ihnen regiertem Land gerade vor die Hunde gehen!

 

4.   Bitte erklären Sie unseren Enkelkindern, warum sie möglicherweise bald nicht mehr bei Oma und Opa übernachten können, weil die nach einem Leben voller Arbeit keinen Platz mehr für ein Bett für sie haben. Warum wir bald nicht mehr mit unserer ganzen Familie zusammen an unserem eigenem Tisch sitzen können, weil wir nach einem Leben voller unternehmerischem Risiko und Solidarität auch dafür möglicherweise keinen Platz mehr haben! Wir haben alles versucht in Ihrem Sinn, im Sinn der Gesetzgebung zu machen und trotzdem treffen Sie leichtfertig Entscheidungen die wir mit drastischen Einschränkungen in unserer Existenz bezahlen, mit unserer Zukunft!

 

5.   BITTE sehen Sie sich unsere Einzelschicksale an! Sie erwarten von uns zurecht Verständnis und Unterstützung für Ihre Entscheidungen und im Gegenzug bürden Sie uns auf, die Rechnung dafür zu bezahlen und geben uns das Gefühl: DASS WIR FÜR SIE NUR EINE STEUERNUMMER SIND!


Warum wir nicht mehr schweigen können:

  • Die Klein- und Mittelstandsunternehmen sind das Rückgrat der Bundesrepublik Deutschland! Ohne uns wäre dieses Land nicht so wohlhabend und jetzt werden wir stillschweigend im Stich gelassen!
  • Wir schaffen die meisten Arbeitsplätze und erhalten sie! Wir erwirtschaften den größten Anteil von allem, was der Staat bezahlt: Straßen, Kindergärten, Schulen, Lehrer, den gesamten Bürokratischen Apparat, die Diäten unserer Politiker und Pensionen, sämtliche Gehälter der Regierungsberater und vom Staat finanzierten Instituten, Corona-Hilfen, Gesundheit, Renten .... einfach alles was zum deutschen Haushalt gehört!
  • Wir erfüllen alles was von uns verlangt wird, halten uns an die Gesetze, die uns oftmals das Leben erschweren statt erleichtern und bezahlen dabei weit über die Hälfte unserer erwirtschafteten Einnahmen als Steuern für die Gemeinschaft!
  • Viele von uns haben durch die Einschränkungen der Pandemie enorme Umsatzeinbußen bis gar keine Einnahmen im letzten Jahr. Wir haben dennoch zuerst an unsere Mitarbeiter gedacht und neben Kurzarbeitergeld auf unsere Kosten Geld oben auf gelegt, damit unsere Mitarbeiter Ihre Rechnungen bezahlen können. Ganz anders als so viele Großkonzerne, die sich nicht schämen Hilfszahlungen und Unterstützungspakete zu behalten und Dividenden auszuzahlen!
  • Alle Betriebe, die nach dem ersten Lockdown wieder öffnen konnten und von den Schließungen ab dem 15. Dezember erneut betroffen waren, erhalten faktisch keine finanzielle Unterstützung zum Leben!!!!
  • Wir haben bereits im letzten Jahr in der großen Mehrheit auf Kosten unserer Altersvorsorge viel Geld aufgenommen, um unsere Betriebe durch die geschlossenen und/oder eingeschränkten Zeiten zu bringen. Und jetzt erneut und wir haben wieder keine wirkliche Unterstützung vom Staat. Deshalb sind wir betroffenen Unternehmer*innen in einer inzwischen übermächtigen Zahl von Altersarmut bedroht und viele zusätzlich von Insolvenz! Und viele gibt es schon nicht mehr!
  • Von einer Betriebskostenpauschale können wir keine Miete für unser eigenes Zuhause bezahlen, keine Krankenversicherung, keine Haustilgung begleichen, keine Altersvorsorge, nichts abbeissen!
  • Wenn es uns nicht mehr gibt wird es erstmal kaum jemanden wirklich auffallen - denn wenn einer von uns die Tür schließt, macht sie einer unserer Mitarbeiter morgen wieder auf! Wir werden ausgetauscht wie eine Steuernummer! Nachhaltig wird das unser aller Werte zerstören! Wenn das spürbar wird, wird es viele gescheite Menschen geben, die kreative und fantasievolle Begründungen dafür liefern werden. Der tatsächliche Grund wird sein, weil ein Großteil des gewachsenen Unternehmertums nicht mehr da sein wird!
  • Die Mehrheit von uns hat stillschweigend versucht, die Regierung in dieser schwierigen Lage zu unterstützen und dafür bezahlen wir jetzt die Rechnungen für die Entscheidungen mit unserer Existenz! Keiner von uns wird danach wieder so leben können wie vorher, auch nicht wenn unsere Betriebe überleben!
  • Alle bisherigen Bemühungen zahlreicher Unternehmer, die auf verschiedenen Kanälen versucht haben unsere Not zu erklären und um Hilfe gebeten haben, wurden nicht erhört und täglich müssen mehr von uns aufgeben!

Wir sind nicht nur eine Steuernummer!

Wir sind Angela, Michael, Thomas, Markus

Wir sind Angela, Thomas, Michael, Markus, Rita, Georg, Ines, Jochen .... wir alle haben Namen und Familie, Mitarbeiter und Schicksale! All Ihr Unternehmerinnen und Unternehmer, macht mit lasst uns nicht mehr still allein um unserere Existenz kämpfen. Lasst uns das zusammen und rückwirkend dafür kämpfen, dass wir wenigstens einen Teil unseres alten Lebens auch nach Corona wieder leben können!


Wir dürfen nicht still sein, weil wir jetzt wieder beschäftigt sind, damit kalkuliert die Regierung. Lasst uns diese Krise nicht bezahlen!


Die Idee zur Petition war Zukunftsangst....

... und ein Brief dazu an die Bundesregierung und Ihre Berater. Wie so viele Andere habe auch ich das Gefühl, dass niemand da oben weiß, wie es uns wirklich geht. Ich fürchte, dass genau unsere Qualitäten dazu beigetragen haben! Weil wir es nicht gewohnt sind nach Hilfe von Außen zu rufen, sondern einfach machen, dass es funktioniert . Egal zu welchem Preis!

 

Ich finde es wird Zeit, dass unsere gewählte Regierung sich mehr Mühe um uns gibt! Wir sind der Hauptarbeitgeber dieses Landes und genau genommen auch der Brötchengeber unserer Regierung!

 

Mein Brief ist sehr ausführlich, weil es mir sehr ernst ist und ich sicher gehen muss, dass Frau Merkel und alle an den Entscheidungen Beteiligten mich verstehen können!


Bitte lasst es ganz viele Gesichter werden!

Deniz Füllgraf: In über 4 Monaten Betriebsverbot haben wir unsere Verpflichtungen mit den Rücklagen für unsere Altersvorsorge bezahlt. Mit über 60 fangen wir von vorne an!

 

All Ihr Unternehmerinnen und Unternehmer, bitte sendet mir Euer Gesicht und Eure Stimme. Wir werden gewaltig an die Tür unserer Regierung klopfen und nicht eher still sein, bis wir gehört werden!

 

Eingesendete Bilder und Statements werden von mir ausschließlich auf dieser Seite veröffentlicht. Geben wir unserer Forderung eine gewaltige Gallerie mit vielen Gesichtern und Schicksalen - unsere Regierung muss handlen und Auge in Auge wird es schwer werden uns länger zu ignorieren! Wir sind keine Minderheit, wir sind die Anpacker dieses Landes!

 

Bilder und Statements sende bitte an Email:  nachricht@rettet-uns-arbeitgeber.de

Bamberg, 24.03.2021, Denz Füllgraf